|
Der Besucher wird auch über das Verwaltungssystem der Fauna in der Provinz Trient informiert und man will weiters mit dieser Ausstellung einen Beitrag zur Förderung einer Kulturrichtung leisten die es sich zur Aufgabe macht, die Natur und ihre Tierwelt zu respektieren und zu schützen.
Es ist kein Zufall, dass diese Ausstellung dem kürzlich verstorbenen Schriftsteller Mario Rigoni Stern gewidmet ist, einem großen Freund der zimbrischen Gemeinschaft von Lusern. Der aus Asiago stammende Schriftsteller war ein leidenschaftlicher Jäger und Liebhaber der Berge und hinterlässt in einigen seiner denkwürdigen Werke wie „Il bosco degli Urogalli“ (Der Wald der Auerhähne), „Storia di Tönele“ (Die Geschichte des Tönele), „Uomini, boschi e api“ (Menschen, Wälder und Bienen), sowie „Il libro degli animali“ (Das Buch der Tiere) und „Sentieri sotto la neve“ (Pfade unter dem Schnee) unvergessliche, poetische Spuren.
Die Ausstellung wird nicht nur in einem eindrucksvollen Ambiente und mit aussagestarken photographischen Darstellungen präsentiert, wo die Tiere in ihrer natürlichen Umwelt gezeigt werden, sondern sie bietet auch wissenschaftliche Angaben über den Bestand der Fauna in den Gebieten der Dolomiten und der Alpen. Besonderes Gewicht wird dabei den ausgestorbenen Arten und jenen, die wieder im Kommen sind beigemessen, sowie darauf hingewiesen und erklärt, bei welchen Arten es sich um „geschützte Arten“ und um „besonders geschützte Arten“ des Tierbestandes in unseren Wäldern handelt. Damit beabsichtigt man vor allem das Interesse der Öffentlichkeit zu diesem Thema zu wecken.
|
|