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Heute ist Lusern zu einer Brücke zwischen
Vergangenheit und Gegenwart geworden, “a lånt åna zait”,
und konnte die freundliche, durch Jahrhunderte gepflegte
Atmosphäre eines gastfreundlichen Bergdorfes
beibehalten, wo sich Kultur und Natur mit Tradition und
einheimischer Gastronomie, harmonisch verflechten.
Im Jahre 1905 veröffentlichte der Pfarrer von Lusern
in Innsbruck das Buch “Die deutsche Sprachinsel Lusern”.
Anlässlich des einhundertjährigen Jubileums nach der
Veröffentlichung hat das Dokumentationszentrum Lusern
eine Ausstellung mit dem Titel “Lusérn: 's lånt in djar
1905” eröffnet. Die verschiedenen Sektionen zeigen
Ausschnitte aus dem täglichen Leben in Lusern um 1905,
Traditionen, Brauchtum, Handwerk und Kunsthandwerk,
Geschichten, Sprüche und Lieder.
ERDGESCHOSS
Der Berg von Lusern und seine Menschen
-> Lage: Lusern befindet sich an der südlichen Grenze
des Trentino, auf einer ausgedehnten Hochebene zwischen
dem trentiner Gebiet von Folgaria und Lavarone und dem
Gebiet von Venetien der Sieben Vicentiner Gemeinden, vom
Vezzena-Paß über den Sattel des Valle dell´Assa Tales.
->
Die erste menschliche Besiedlung der Hochebenen des
Trentino und des Veneto entstand in der mittel bis
späten Jungsteinzeit
Die
Entwicklung der Bearbeitung und der Schmelzung von
Kupfer
Die
Ansiedlung deutscher Familien die aus Bayern stammten,
erfolgte unter dem Fürstbischof von Trient Federico
Vanga. |